Hoyerswerda setzt erneut auf Mitbestimmung: Zum sechsten Mal ruft die Stadt gemeinsam mit ihren fünf Ortsteilen zum Bürgerhaushalt auf. Vom 15. Oktober bis zum 18. November 2025 können alle Einwohnerinnen und Einwohner ab 16 Jahren mitentscheiden, welche Projekte im kommenden Jahr umgesetzt werden sollen – ganz nach dem Motto: „Ihre Wünsche – Ihre Wahl“.
Dass das Interesse groß ist, zeigte bereits die Vorschlagsphase im Frühjahr: 161 Ideen wurden eingereicht – von engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die ihr Lebensumfeld aktiv mitgestalten wollen. Nach intensiver Prüfung durch die Steuergruppe Bürgerhaushalt, unter Einbeziehung der städtischen Fachämter und der Ortschaftsräte, stehen nun 42 konkrete Vorschläge zur Abstimmung bereit: 25 für die Kernstadt, 17 für die Ortsteile.
Hoyerswerda setzt erneut auf Mitbestimmung: Zum sechsten Mal ruft die Stadt gemeinsam mit ihren fünf Ortsteilen zum Bürgerhaushalt auf. Vom 15. Oktober bis zum 18. November 2025 können alle Einwohnerinnen und Einwohner ab 16 Jahren mitentscheiden, welche Projekte im kommenden Jahr umgesetzt werden sollen – ganz nach dem Motto: „Ihre Wünsche – Ihre Wahl“.
Dass das Interesse groß ist, zeigte bereits die Vorschlagsphase im Frühjahr: 161 Ideen wurden eingereicht – von engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die ihr Lebensumfeld aktiv mitgestalten wollen. Nach intensiver Prüfung durch die Steuergruppe Bürgerhaushalt, unter Einbeziehung der städtischen Fachämter und der Ortschaftsräte, stehen nun 42 konkrete Vorschläge zur Abstimmung bereit: 25 für die Kernstadt, 17 für die Ortsteile.
Die Bandbreite der Vorschläge ist beachtlich: neue Spielgeräte, Sitzgelegenheiten, Baumpflanzungen, Krokuswiesen, Kunstwerke erhalten, Verkehrssicherheit verbessern, ökologische Maßnahmen – für jeden Geschmack und jedes Interesse ist etwas dabei. Besonders häufig wurden Vorschläge zu Spielplätzen, Stadtmobiliar und Grünanlagen eingereicht. Identische oder ähnliche Ideen wurden zu sechs sogenannten „Mastervorschlägen“ zusammengefasst, um die Abstimmung übersichtlich zu gestalten.
Jede Bürgerin und jeder Bürger hat drei Stimmen, die frei verteilt werden können – auf einen oder mehrere Vorschläge, aus der Kernstadt oder den Ortsteilen. Die Abstimmung ist möglich:
Ein Stimmzettel pro Person – Mehrfachabstimmungen sind ungültig. Die Abstimmung läuft über fünf Wochen, genug Zeit also, um sich zu informieren, mit Nachbarn ins Gespräch zu kommen und gemeinsam über die besten Ideen zu diskutieren. Nach Ende der Abstimmungsphase werden die Stimmen getrennt für die Kernstadt und die Ortsteile ausgezählt. Daraus entstehen sechs Rankinglisten, die zeigen, welche Vorschläge die meisten Stimmen erhalten haben. Die Budgetgrenzen liegen bei 75.000 € für die Kernstadtund 5.000 € pro Ortsteil. Der Stadtrat entscheidet im Januar 2026 über die Umsetzung – dann können die Gewinnerprojekte konkret geplant und realisiert werden.
Seit 2018 wurden mehr als 800 Vorschläge eingereicht, rund 75 Projekte bereits umgesetzt – darunter Sitzgruppen am Elsterradweg, neue Spielgeräte, Kunstrestaurierungen wie die „Schwarze Rose“ im Rosarium oder der „Taubenturm“ von Jürgen von Woyski.
Ein Stimmzettel pro Person – Mehrfachabstimmungen sind ungültig. Die Abstimmung läuft über fünf Wochen, genug Zeit also, um sich zu informieren, mit Nachbarn ins Gespräch zu kommen und gemeinsam über die besten Ideen zu diskutieren. Nach Ende der Abstimmungsphase werden die Stimmen getrennt für die Kernstadt und die Ortsteile ausgezählt. Daraus entstehen sechs Rankinglisten, die zeigen, welche Vorschläge die meisten Stimmen erhalten haben. Die Budgetgrenzen liegen bei 75.000 € für die Kernstadtund 5.000 € pro Ortsteil. Der Stadtrat entscheidet im Januar 2026 über die Umsetzung – dann können die Gewinnerprojekte konkret geplant und realisiert werden.
Seit 2018 wurden mehr als 800 Vorschläge eingereicht, rund 75 Projekte bereits umgesetzt – darunter Sitzgruppen am Elsterradweg, neue Spielgeräte, Kunstrestaurierungen wie die „Schwarze Rose“ im Rosarium oder der „Taubenturm“ von Jürgen von Woyski.
Auch die Ortsteile profitierten: Schwibbogen in Dörgenhausen, Sagenbänke in Zeißig, neue Küchen in Schwarzkollm und Knappenrode, die Heimatstube in Bröthen/Michalken – alles Ausdruck gelebter Mitbestimmung und bürgerschaftlichen Engagements. Der Bürgerhaushalt ist mehr als ein Abstimmungsverfahren. Er ist ein Zeichen für Zusammenhalt, Verantwortung und die Bereitschaft, das eigene Umfeld aktiv mitzugestalten.
Wer mitmacht, zeigt Interesse, bringt sich ein – und kann mit seiner Stimme den Unterschied machen. Denn manchmal entscheidet genau diese eine Stimme über die Umsetzung eines Herzensprojekts.
Ob Sitzbank, Spielgerät oder Krokuswiese – Hoyerswerda zählt auf Sie !
Unsere Autorin Korina Jenßen koordiniert bei der Stadtverwaltung die Abläufe beim Bürgerhaushalt.


Neugierig auf das, was die Stadt bewegt? Das AHOY-Magazin bringt Geschichten aus Hoyerswerda auf den Punkt: lebendig, authentisch und mit Liebe zur Vielfalt. Ob kulturelle Angebote, alltägliche Themen, interessante Persönlichkeiten oder Ideen, die zum Mitmachen einladen – hier wird erzählt, was vor der Haustür passiert.
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